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Vorlage: Eilendorf – ein Stadtteil von Aachen

Aachen-Eilendorf

Quelle: Wikipedia

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Eilendorf im Jahre 1238 in einer Schenkungsurkunde des Abtes Florenz von Kornelimünster an das Aachener St.-Adalbert-Stift.[2] Es entwickelte sich vor allem der Bergbau nach Galmeierz, der heute allerdings nicht mehr betrieben wird, jedoch findet sich ein Symbol hierfür noch im Eilendorfer Ortswappen. Zudem gab es in Eilendorf DolomitSteinbrüche und es wurde Fett- und Wasserkalk hergestellt. Von 1577 bis 1583 musste Eilendorf Einquartierungen, Plünderungen und Brandschatzungen durch fremde Truppen im Truchsessischen Krieg erleiden. In den Jahren 1630–1640 zeigte der Dreißigjährige Krieg in Eilendorf seine Schrecken, diese wurden nur durch die rücksichtslose Brandschatzungen im Raubkrieg von Ludwig dem XIV im Jahr 1678 übertroffen. Die Abtei Kornelimünster fand 1794 durch die Französische Revolution ein jähes Ende. 1802 wurde sie aufgelöst, dabei wurden alle geistlichen Güter zum Nationaleigentum. Eilendorf bildete mit Forst, Weiern und Höfen bereits 1797 eine politische Union.

Das Eilendorfer Gebiet reichte in östlicher Richtung bis zum Propsteier Wald und bis Eschweiler-Aue. So wurde 1884 die Station Stolberg an der Eisenbahnstrecke in diesem Eilendorfer Gebietszipfel errichtet. Am 1. April 1886 schied Eilendorf aus dem Bürgermeisterverband Forst aus und wurde selbstständige Bürgermeisterei, die alten Gemeindegrenzen wurden jedoch beibehalten. Eilendorf bekam am 1. April 1897 eine eigene Eisenbahnhaltestelle für den Personen- und Güterverkehr. Eilendorf und Nirm bildeten ab 27. April 1900 eine Dorfgemeinschaft. 1908 eröffnete die erste Apotheke in Eilendorf. Im Jahre 1935 kam die Atsch im Zuge einer Gebietsreform innerhalb des damaligen Landkreises Aachen von Eilendorf an die Stadt Stolberg.

Bevölkerung

Am 31. Dezember 2015 lebten 15.662 Einwohner in Aachen-Eilendorf.

Strukturdaten der Bevölkerung in Eilendorf:

  • Bevölkerungsdichte: 22,9 Einwohner je ha (Aachener Durchschnitt: 15,8 Einwohner je ha)
  • Durchschnittsalter: 43,69 Jahre (Aachener Durchschnitt: 40,63 Jahre)
  • Ausländeranteil: 11,8 % (Aachener Durchschnitt: 16,9 %)
  • Arbeitslosenquote: 7,5 % (Aachener Durchschnitt: 8,9 %)

Landschaft

Die höchste Erhebung Eilendorfs ist der – auf Öcher Platt (Aachener Platt) „Knopp“ genannte Wolfsberg oder Gottes Segen mit etwa 230 m über dem Meeresspiegel. Von dort aus hat man eine – bei schönem Wetter einige Kilometer weit reichende – Aussicht über Aachen, bis zum Aachener Stadtwald (höchste Erhebung ist der Klausberg) und der Eifel. Im Winter wird er zum Rodeln genutzt, im Sommer zum Sonnen.

Durch die Nähe zur Eifel gibt es zwischen dem Ortsteil Nirm und dem „Eilendorfer Oberdorf“ eine Höhendifferenz von etwa 50 m.

Eilendorf ist zu einem großen Teil mit Feldern und einem Naturschutzgebiet umgeben, abgesehen vom Westen, der mit dem Stadtteil Rothe Erde verbunden ist. Vereinzelt wird das freie Land bewirtschaftet, hauptsächlich mit Kühen, seltener mit Agraranbau. Die Anzahl der Bauern ist in den letzten 50 Jahren enorm zurückgegangen, nicht nur zurückzuführen auf die steigende Bebauung. Der größte Teil der Wiesen wird zur Herstellung von Heu genutzt. Der Haarbach (Wurm) mit einer ursprünglichen Länge von fast 9 km ist ein Nebengewässer der Wurm und fließt nordöstlich in Richtung Eilendorf, unterquert beim Ortsteil Nirm die Bahnlinie Aachen-Eschweiler.

Eilendorf: Der Haarbach
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